12.07.2026 - 18.07.2026

WiWö-Sommerlager 2026

Lipplgut

Ein zauberhaftes WiWö-Sommerlager 2026

Unser diesjähriges Sommerlager führte uns – wie gewohnt – auf das Lipplgut. Dieses Mal schliefen wir jedoch nicht gleich im Haus, sondern verbrachten die erste Nacht im Kornspeicher, ganz ähnlich wie die älteren Pfadis manchmal. Nachdem wir gemütlich angekommen und unsere Schlafsäcke ausgepackt hatten, ging es auch schon ans Basteln: Gemeinsam bauten wir Briefkästen, damit wir uns während des Lagers gegenseitig Briefe schreiben konnten. Den ersten Abend ließen wir schließlich gemütlich mit einem Film in unserem neuen Schlafquartier ausklingen.

Am Montagmorgen erwartete jedes WiWö ein rätselhafter Mahnungsbrief des Zaubereiministeriums im Breifkasten. Darin wurden wir beschuldigt, unerlaubt gezaubert zu haben. Doch wie konnte das sein? Schließlich waren wir doch gar keine Hexen und Zauberer! Nach diesem mysteriösen Vorfall machten wir uns zunächst gemeinsam auf den Weg in den Wald, wo wir uns mit dem richtigen Verhalten im Wald beschäftigten, und zudem setzten uns damit auseinander, was unsere Sinne in der Natur wahrnehmen können. Außerdem gestalteten wir Naturmandalas und bauten kleine Häuser für die Waldbewohner. Als wir anschließend unser Haus bezogen, tauchte plötzlich Harry Potter auf! Er wollte wissen, warum wir unerlaubt gezaubert hatten. Wir erklärten ihm, dass wir gar nicht zaubern könnten und mit den Vorwürfen nichts zu tun hätten. Harry war sichtlich verwirrt und beschloss, den merkwürdigen Ereignissen auf dem Lipplgut auf den Grund zu gehen. Doch damit nicht genug: Kurz darauf besuchte uns auch Luna Lovegood. Sie murmelte etwas von magischen Tieren, die sich angeblich auf unserem Lagerplatz herumtrieben. Irgendetwas schien hier ganz und gar nicht zu stimmen.

Der Dienstag begann kreativ: Die WiWö gestalteten ihre eigenen T-Shirts mit der Batiktechnik und spielten natürlich auch viele lustige Spiele. Danach wurde gemeinsam gekocht. Wir machten unsere eigenen Pizzen, wobei einige besonders kreative und köstliche Kunstwerke entstanden. Nach dem Mittagessen kam Harry Potter erneut zu uns. Er erklärte, dass er uns zu Hexen und Zauberern ausbilden wollte, damit wir uns gegen mögliche Gefahren schützen konnten. Also begann unsere magische Ausbildung! Bei Ollivander konnten wir eigene Zauberstäbe anfertigen. Madame Hooch zeigte uns, wie man auf einem Besen reitet, und bei Professor McGonagall lernten wir verschiedene Zaubersprüche. Auch Luna Lovegood schaute noch einmal vorbei. Allerdings verhielt sie sich äußerst merkwürdig und schien sehr verwirrt zu sein. Sie schrie sogar ihre ehemaligen Professorinnen an! Nach diesem aufregenden und lehrreichen Nachmittag stellten die WiWö noch ihr Wissen bei einem spannenden Quizabend unter Beweis. Doch der Abend war damit noch lange nicht vorbei. Nachdem wir uns bettfertig gemacht hatten, fanden wir einen Brief von Harry. Er brauchte dringend unsere Hilfe und bat uns, zum Badeplatz zu kommen. So mutig und hilfsbereit, wie die WiWö nun einmal sind, machten wir uns mit unseren neuen Zauberstäben in der Hand auf den Weg zum See. Als wir Harry endlich fanden und ihn fragen wollten, was passiert war, sprang plötzlich Luna Lovegood aus der Dunkelheit hervor. Sie griff Harry mit Zaubersprüchen an! Nach viel Trubel und einem unfreiwilligen Sprung ins kalte Wasser gelang es Harry glücklicherweise, Lunas Zaubern zu entkommen. Gemeinsam kehrten wir zum Lagerplatz zurück und Harry schützte unser Haus mit einem Zauber. So konnten wir beruhigt ins Bett gehen und den Schreck der Nacht ausschlafen.

Am nächsten Tag begleiteten wir Harry zu seinem ehemaligen Professor Slughorn. Mit viel Zusammenarbeit und geschicktem Denken brauten wir gemeinsam den Zaubertrank Felix Felicis, der uns Glück bringen sollte. Kurz darauf erschien Hermine Granger und gemeinsam erklärten sie uns, was wirklich los war: Die liebe Luna Lovegood war besessen – und zwar vom Zauberstab Voldemorts! Um Luna zu retten, mussten wir ihr den Zauberstab abnehmen, ihn mit dem Schwert von Gryffindor zerstören und ins Feuer werfen. Nur so konnte Luna wieder zu sich kommen. Natürlich versprachen die tapferen WiWö, Harry und Hermine - so gut sie können - zu helfen. Nach all dieser Aufregung war es Zeit für eine Stärkung. Nachdem unsere selbst gemachten Pizzen so gut geschmeckt hatten, kochten wir diesmal gemeinsam Burger mit Kartoffelspalten und Eis – Palatschinken. Nach fleißigem Schnippeln, Kneten und Rühren war auch diese Kocheinheit ein voller – und vor allem leckerer – Erfolg. Am Abend spielten wir noch eine entspannte, aber spannende Runde Werwolf. Doch die Nacht sollte kurz bleiben, denn Harry hatte inzwischen herausgefunden, wo das Schwert von Gryffindor versteckt war. Eifrig machten sich die WiWö bereit und folgten Harry in die dunkle Nacht – natürlich mit ihren Zauberstäben. Das Schwert war von Dementoren umzingelt! Unsere tapfere Leiterin Susi ging voran und versuchte, das Schwert unauffällig an sich zu nehmen. Leider blieb dieser Versuch nicht unbemerkt. Plötzlich stürzten sich die Dementoren auf sie und entführten sie! Im selben Moment ergriff Harry die Gelegenheit und konnte das Schwert an sich nehmen. Nun mussten wir nur noch Susi wiederfinden. Auf unserem Rückweg bemerkten wir, dass die Dementoren in dieselbe Richtung geflogen waren. Deshalb schlichen wir ganz leise weiter. Glücklicherweise fanden wir Susi am Wegesrand wieder. Sie erzählte uns, dass sie die Dementoren mithilfe schöner Erinnerungen an ihre Zeit als Pfadfinderin abwehren konnte. Nachdem sie außerdem ein Stück Schokolade gegessen hatte, war sie bald wieder auf den Beinen. Mit dem Schwert und der geretteten Leiterin konnten wir schließlich zurück zum Lagerplatz schleichen.

Am nächsten Tag war klar: Wir hatten nun das Schwert von Gryffindor, brauchten aber noch Voldemorts Zauberstab. Nach etwas Spiel und Spaß brachte Harry uns die fertig gemischten Felix Felicis Tränke. Gemeinsam tranken wir sie und übten noch einige Male den Zauberspruch „Petrificus Totalus“, den wir bei Professor McGonagall gelernt hatten. Dann machten wir uns auf die Suche nach Luna. Schon bald fanden wir sie, wie sie ein Maisfeld bestaunte und mit den Maiskolben sprach. Gemeinsam sprachen wir den Zauberspruch und konnten Luna tatsächlich einfrieren. So gelang es uns, ihr den Zauberstab abzunehmen - nun konnten wir die letzte Aufgabe erfüllen: Wir zerstörten Voldemorts Zauberstab mit dem Schwert von Gryffindor und warfen ihn anschließend ins Feuer. Dieses loderte in blauen und grünen Farben auf und plötzlich war Luna wieder befreit! Leider konnte sie sich an nichts erinnern. Deshalb erzählten wir ihr alles, was während des Lagers geschehen war. Harry und Luna bedankten sich vielmals bei uns und machten sich anschließend wieder auf den Weg nach Hogwarts. Als kleines Dankeschön durften die WiWö ihre Zauberstäbe behalten – allerdings mit einer wichtigen Warnung: In der Muggelwelt darf nicht mehr gezaubert werden! Nach all den aufregenden Erlebnissen der vergangenen Tage verbrachten die WiWö den Nachmittag entspannt am See.

Am Abend fand unser Abschlusslagerfeuer statt. Wie immer war es ein wunderschöner und harmonischer Abend. Es wurden Versprechen abgelegt, zahlreiche Spezialabzeichen verliehen und sogar ein tanzendes Wichtel verliehen.

Damit ging ein aufregendes und zauberhaftes Sommerlager 2026 mit vielen schönen Erinnerungen zu Ende.

Allzeit Bereit

Caro